Fahrrad-Touren

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Bodensee - Königssee 2009

Bodensee - Königssee 2009

Vorwort:
Dieses Mal haben wir uns den Bodensee - Königssee Radweg ausgesucht.
Mit dabei waren Hermann und Jürgen.
Unser Plan: da unsere Familien zum Königssee später nachfolgten, starteten wir vorher unsere Radtour, um später zeitgleich in Schönau anzukommen. Grob wollten wir am Anreisetag etwa 30 km fahren und dann die 5 nachfolgenden Etappen 80 km hinter uns lassen.

Der 435 km lange Bodensee-Königssee-Radweg führt vom Bodensee aus durch das gesamte deutsche Voralpenland zum Königssee. In Lindau beginnend durchquert er zunächst das Allgäu, führt dann immer am Alpenrand entlang vorbei an vielen der bayerischen Seen und erreicht schließlich mit Berchtesgaden den südöstlichen Zipfel Deutschlands.

Als Kartenmaterial habe ich den Bikeline Radführer zu Geburtstag geschenkt bekommen.
Der Radweg verläuft in einer Höhe zwischen 400 m und 1000 m und ist größtenteils recht hügelig, was wir des Öfteren zu spüren bekamen. Insgesamt 3400 Höhenmeter verteilt auf die Etappen.

Die Wegequalität ist sehr gut. Größtenteils verläuft der Radweg auf asphaltierten Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Straßen. Kurze Strecken sind unbefestigt, was aber mit einem Trekkingrad überhaupt kein Problem darstellt. Einige Abschnitte verlaufen direkt neben Bundesstraßen. Den letzten Teil der Tour haben wir geändert und sind dann des öfters auf Bundesstraßen gefahren, die aber nie stark befahren waren. Hierzu mehr später im Bericht.

Eigentlich wollten wir so früh wie möglich vom Bahnhof in Laufach starten. Da wir aber jede Menge Geld sparen wollten und die Sonderkarten erst ab 09:00 Uhr gelten, mussten wir uns was einfallen lassen.
Hätten wir die Zugfahrkarten ganz normal gekauft, hätten wir zusammen mit Fahrradkarten 514,50 Euro bezahlt.
So aber haben wir eine Bayern-Card, eine Baden-Württemberg-Card und je eine Fahrradkarte für zusammen 69,50 Euro gekauft.
Ab Laufach wäre aber der Zeitpunkt ab 09.00 Uhr sehr spät gewesen, da wir sonst erst um 17:00 Uhr angekommen wären.
Lösung: der frühere RE ist genau um 09:00 Uhr in Gemünden um dann bereits um 15:00 Uhr Ankunft in Lindau.

Freitag, 05.06.2009
Um 07:40 Uhr haben wir Hermann mit dem Auto abgeholt und sind nach Gemünden gefahren. Jürgen wurde direkt zum Bahnhof nach Gemünden gebracht. Um Punkt 09:00 Uhr saßen wir dann auch mit unseren Rädern im RE nach Würzburg.
Der Schaffner, der uns kontrollierte, wollte selbst unsere Zug-Fahrradkarten sehen. Ein ganz strenger. Gut, das wir nicht früher im Zug waren, da wir uns natürlich auch überlegt hatten, einfach schon früher mit den Sonderkarten zu fahren. Wäre teuer geworden.

Ankunft in Würzburg war um 09:24 Uhr und um 09:37 Uhr ging auch schon der RE nach Stuttgart. Mit 5 min Verspätung kamen wir dann um 11:46 Uhr in Stuttgart an.
Über die Zugfahrt gibt es nicht viel zu erzählen. Es lief alles problemlos.
Um 12:02 Uhr ging dann der IRE nach Lindau ab. Hier gab es zunächst ein paar Platzprobleme für die Räder, aber der Schaffner sorgte für Platz im Radabteil und verwies einige Reisende auf die normalen Abteile. Recht so. Ankunft in Lindau Hbf war um 14:52 Uhr.

Ausgangspunkt unserer Radtour ist die am Bodensee gelegene Stadt Lindau.
Die Altstadt und Hafenanlage sind weltberühmt und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben die Radtour mit einer Besichtigung begonnen.
Das Wetter war super und wir sind gleich zum Hafen gefahren. Dort haben wir etliche Fotos vom Bodensee, der auch "Schwäbisches Meer" genannt wird, geschossen.
Dann weiter Richtung Rathaus und Fußgängerzone und zum Damm, um wieder auf das Festland zu gelangen. Kurz mal "naggisch" gemacht und die kurzen Sachen rein.

Vom schmucken Städtchen Lindau ging es mitten in die saftig grüne Hügellandschaft des Allgäus. Am Bodensee waren noch unzählig viele Radler, auch Reiseradler, unterwegs. Aber als wir dann dem Bodensee-Königssee-Radweg Schild folgten, waren wir plötzlich allein.
Wir wussten ja, auf was wir uns eingelassen hatten und hatten im Vorfeld schon an mancher Steigung trainiert.

Wir fuhren an dem kleinen Flüsschen Leiblach entlang, um wenig später hinauf ins hügelige Allgäu zu radeln. Verstreut zwischen Wald und Weiden liegende Bauernhöfe und kleine Dörfer prägten das Bild. Man hörte schon vereinzelt die Kuhglocken, die das Allgäu so traumhaft machen und prägen.

Jetzt kamen auch die ersten Anstiege. Aber es war nix dabei, vordem man hätte Angst haben können. Auch deshalb, weil die Anstiege anfangs nie besonders lang waren. Und wie heißt es so schön? Wo es rauf geht, geht's auch wieder runter :
Über Hergensweiler, Hergatz, Maria Thann, am Schloss Syrgenstein vorbei und ja, wo war das Schloss? Genau hier war eine rasante Abfahrt ins Tal hinunter. Im Blickwinkel hatten wir das Schloss gesehen. Aber wir hatten auch Durst und wollten endlich in den ersten Biergarten.
In Argenbühl-Eglofstal haben wir dann direkt an der Bundesstraße ein Gasthaus (Talwirtschaft Bären) mit ein paar Tischen davor gefunden. Da wir eigentlich auch noch Hunger hatten (ich hatte den ganzen Tag auch noch nichts gegessen : ) beschlossen wir unser Abendessen hier einzunehmen. Wir hatten alle drei ein Schnitzel gegessen und hatten für den Flüssigkeitsverlust mit Radler und Weizen entgegen gewirkt.
Auch hatten wir keine Lust mehr weiterzufahren, da der nächste Ort mit einer Unterkunftsmöglichkeit mit sehr vielen Steigungen versehen war. Der freundliche Wirt hatte eine Idee und rief bei einer Familie an, die Fremdenzimmer anbot.

Diese Unterkunft kann ich nur als Geheimtipp empfehlen, denn was uns dort erwartete war weltklasse!
Übrigens waren wir nun in Baden-Württemberg was wir auch gleich an der Verkostung feststellten. Die freundliche Gastfamilie saß mit Freunden vor einem Gartenhaus und verwöhnte uns mit Rotwein, Latschenkiefer-Schnaps und Süßigkeiten.
Die humorvolle und gesellige Runde war der Hammer. Wir lernten neue Witze, wissenswertes über einen Spülschnaps und erhielten einen geilen Klingelton vom Nachbarn, der leider mit seiner Wetterprognose Recht behalten sollte.

Unterkunft:
Familie Schweder
Eglofstal, B12, Haus Nr. 40
Eglofstal

Heute hatten wir 200 Höhenmeter hinter uns gebracht.

Abfahrt in Lindau: 16:00 Uhr
Fahrzeit: 2:11:34 Std.
35,38 km
Durchschnitt: 15,6

Samstag, 06.06.09
Ich hatte recht gut geschlafen und wachte mit einem leicht dicken Kopf auf. Vielleicht war es doch ein Glas Rotwein zuviel. Ich schaute aus dem Fenster und es regnete leicht. Hoffentlich verzieht sich der Regen wieder.
Beim Frühstück wurden wir wieder total verwöhnt. Selbst ein Löwenzahngelee wurde uns angeboten. Die Flaschen mit frischem Quellwasser aufgefüllt, dem Nachbar noch mal gewunken und los ging's in Richtung Gestratz. Ab hier hatten wir nun einige starke Steigungen zu bewältigen. Aber wie gesagt, alles im Rahmen und machbar. Leider fing es jetzt immer stärker an zu regnen und irgendwie war es auch noch saukalt geworden.

Es ging durch viele kleine Dörfchen und die Steigungen und auch die Gefälle waren nun sehr häufig. Teilweise schüttete es nur so herunter. Trotz Regencape waren wir inzwischen klitsch nass. Das Wasser staute sich in den Schuhen.
Gerne hätten wir die Natur genossen und auch ein paar Fotos gemacht, aber das war uns heute nicht vergönnt. Selbst das Drehen der Fahrradkarte war nur unter größerem Aufwand möglich.

Das erste was wir von Oberstaufen sahen, war ein Schild eines Gasthofes mit Schweinebratenwerbung. Na bravo. Irgendwie sind wir aber in Oberstaufen im Kreis gefahren, denn als wir das berüchtigte Schild wieder sahen, wussten wir, dass wir in die falsche Richtung fuhren.
Es geht schon schnell. Einmal eine Beschilderung nicht gesehen und schon kann die Richtung verkehrt sein.
Von Oberstaufen ging es dann um den Staufener Berg (1032m) herum. Weiter in Richtung Wiedemannsdorf und durchs Tal der Konstanzer Ach zum Großen Alpsee weiter.
Da lag er, der große Alpsee und wir konnten nichts davon genießen, da es immer noch schüttete, wie aus Kübeln. Also weiter am Kleinen Alpsee vorbei nach Immenstadt. Dort mussten wir uns kurzzeitig mit einer Baustelle, die den Radweg sperrte, auseinandersetzen. Nach kurzer Sichtung haben wir aber den Radweg wieder gefunden. Nun ging es über die Iller. Besonders viel Wasser war aber allgemein nicht in den Flüssen.
Am Rauhenzeller See bemerkte ein Angler plötzlich auch das wir ein scheiß Wetter haben, was er uns gleich mitteilen musste.

Weiter ging es Richtung Rettenberg am Fuße des Grünten-Massivs mit dem 1730m hohen Übelhorn. Ja, übel war uns auch. Aber vor Hunger und wegen des Regens.
In einer direkt an der Bundesstraße gelegene Bushaltestelle machten wir Rast. Es war mittlerweile so kalt, das ich in der patschnassen Kleidung nur noch bibberte.
In solchen Situationen denkt man schon darüber nach, warum man eigentlich so was macht.
Warum fährt man mit dem Fahrrad in der Gegend bei strömendem Regen und gefühlter Eiskälte eigentlich rum? Wäre es nicht einfacher gewesen, die Strecke auch mit dem Auto zu fahren? Nein !!! Weil man es sich vornimmt durchzukommen und es dann auch schafft!
Und weil's einfach geil ist, mit dem Rad die Gegend und die Natur zu erkunden.
O.k., bei Regen habe ich da auch manchmal meine Zweifel………

In der Bushaltestelle haben wir einen kleinen Snack, der vor allem aus Zucker bestand, zu uns genommen. Ich habe mich mal wieder komplett "naggisch" gemacht und umgezogen.
Es war eine Wohltat in trockener Kleidung und trockenen Schuhen dazustehen.
Irgendwie friert man auch gar nicht mehr so stark, wenn man trocken ist. :

Nach dem Snack und dem Umziehen hatten wir wieder Kraft getankt, was uns zur Weiterfahrt bewegte. Jetzt ging's nur noch bergauf, am Rottach-Stausee vorbei, über Memersch : ( mit 1000 m ü NN höchster Punkt des gesamten Bodensee-Königssee-Radweg ), Oy-Mittelberg und Maria Rain nach Nesselwang.
Auf der gesamten Strecke haben wir heute keinen Markt gesehen, an dem man seine Vorräte hätte auffüllen können. Gut, Wasser brauchten wir heute nicht unbedingt. Das kam ja von oben. In Nesselwang hatten wir dann auch keine Lust mehr weiterzufahren.
Wir waren ja heute bereits 5 Stunden im teils, starken Regen mit viel Wind und Kälte viele, viele Steigungen gefahren und hatten auch unsere km-Vorgaben erfüllt.
Bei der Unterkunftssuche haben wir dann auch einen Aldi-Markt gefunden. Draußen hat uns ein Mann erzählt, dass es heute nur 9 Grad Temperatur hatte.
Wir haben dann eine sehr schöne Unterkunft gefunden. Die heiße Dusche war eine Wohltat. Die Wirtin hat unsere nassen Sachen gleich in den Trockner gesteckt, worüber wir sehr dankbar waren. Nochmal dankeschön dafür!

Wir haben einen schönen bayerischen Schweinebraten mit 2 ( Jürgen hatte 3 ) Klößen gegessen und diesen mit Radler und Weizenbier rutschen lassen.
Das Essen war reichlich und vorzüglich. Um 17:40 Uhr war es dann soweit: Jürgen hatte seinen ersten Krampf : und ich möchte vorwegnehmen, das es auch der Letzte war.

Resume:
Heute konnte ich kein einziges Foto von der Tour schießen. Die Aussicht wäre auf der Radstrecke sicherlich toll gewesen, wenn es nicht so furchtbar geregnet hätte.
Es waren einige recht starke Steigungen zu überwinden, was aber alles im Rahmen blieb.
Die Unterkunft war wieder mal sehr zu empfehlen. Die Wirtsleute waren supernett und das Essen und die Zimmer prima.

Unterkunft:
Alpengasthof Sonnenbichl
Maria-Trost-Allee 41
87484 Nesselwang

Abfahrt in Eglofstal: 09:10 Uhr
Ankunft in Nesselwang: 15:00 Uhr
Fahrzeit: 4:27:46 Std.
79,31 km
Durchschnitt: 17,7

Sonntag, 07.06.09
Um 06:45 Uhr war ich bereits wach und schaute sofort aus dem Fenster, wie es mit dem Wetter stand. Es schüttete zwar nicht mehr, aber es tröpfelte noch so vor sich hin. Nach der morgendlichen Dusche dann zum Frühstück. Das Frühstück war klasse.

Um Punkt 09:00 Uhr als wir die letzte Satteltasche am Rad befestigten, hörte es auf zu regnen. Die dunklen Wolken verzogen sich immer schneller und zeitweise guckte sogar die Sonne schon leicht heraus. Es ging weiter in Richtung Hopferau zum Hopfensee und gleich danach in die geschichtsträchtige Stadt Füssen. Historische Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert säumen den Weg. Wir fahren in Füssen in die Fußgängerzone und verweilen kurz am Marktplatz. Wir wussten ja, dass wir über den Lech fahren mussten. Aber aus irgendeinem Grund fuhren wir auf der falschen Seite des Forggensees entlang. Ja klar. Wir sind nicht über den Lech gefahren, sondern an der Lechbrücke nur entlang. Also wieder zurück und diesmal über den Lech.

In der Ferne sahen wir das des schillernden Monarchen König Ludwig II erbaute Schloss Neuschwanstein und auch das nahe gelegene Schloss Hohenschwangau, in dem der sagenumwobene Märchenkönig seine Jugend verbrachte.
Diese kulturellen Hochgenüsse hielten wir selbstverständlich auf Fotos fest.

Jetzt war der nächste See schon in Sicht. Der Bannwaldsee. Am Bannwaldsee war ein schöner Campingplatz, den sich Jürgen unbedingt merken wollte. Mittlerweile war das Wetter sehr schön und sonnig bei etwa 24 Grad. Also wieder "naggisch" machen und die kurzen Buchsen anziehen. Anschließend ging es hinauf in die Ammergauer Berge und über die "Königsstraße" hinüber ins Tal der Halbammer. Es war ein traumhafter Weg und große Steigungen mussten wir nicht bewältigen. Gerade dieser wunderschöne Abschnitt ging durch Kuhweiden (man musste die Gatter öffnen, da der Radweg genau hier durch ging) oder wir mussten einen Fluss überqueren. Ich denke nach der Schneeschmelze könnte man diesen Abschnitt überhaupt nicht fahren. Denn der so genannte Fluss hatte zwar eine Breite von etwa 7 Metern, aber 6 Meter davon waren trockene Steine und der letzte Meter hatte auch nur noch eine zu überwindende Höhe von etwa 10 cm : Wäre es höher gewesen, hätten wir schon ein Probleme gehabt, da Hermann seine Schwimmärmelchen nicht dabei hatte :

Die trockenen Flussläufe sahen schon klasse aus. Auch haben wir heute 2 Rehe auf unserer Fahrt gesehen und die vielen Weiden mit den Kühen waren unbeschreiblich schön. Klar, hatten wir heute gute Laune. Es war ja schönes, trockenes Wetter im Gegensatz zu gestern.
Auf diesem Streckenabschnitt lief auch der Radweg "Romantische Straße" immer parallel.
Kurz vor Saulgrub hatten wir aber dann irgendwie den Radweg verloren und sind einem Wanderweg gefolgt. Der Weg verlief teilweise durch Matsch und enge, steile Wurzelwege und plötzlich standen wir auf einer Brücke über der Ammer.
Hier war ganz schön was los. Viele Kanupaddler ließen hier ihre Boote ins Wasser und folgten dessen Verlauf der Ammer. Wir machten Rast, vesperten unseren Proviant, genossen die Sonne und beobachteten das Schauspiel der Kanupaddler.

Kurz vor Bad Kohlgrub fanden wir dann auch wieder unseren geliebten Fahrradweg. In Bad Kohlgrub mussten wir aber dann plötzlich anhalten, da uns ein Fest, abseits der Straße, magisch anzog und die Biere schon aus der Ferne uns zuwinkten. Die Musikanten spielten ein Lied und danach waren sie so erschöpft, das sie erstmal 15 Minuten Pause machen mussten und diese Überbrückung mit Bier frönten. Die Leute waren fein in Tracht gekleidet und es war ein Genuss das Geschehen zu beobachten. Ein Genuss waren sicherlich auch die Radler, die wir tranken.

Wir fuhren weiter nach Eschenlohe und immer entlang der "Loisach" in Richtung Ohlstadt.
Hier hat man einen wunderschönen Blick auf das Felsmassiv des Wettersteingebirges Garmisch Partenkirchen. Kurz nach Ohlstadt mussten wir uns noch mal in einem Biergarten erfrischen. Hier haben wir dann auch 4 ältere Reiseradler kennen gelernt, die schon eine Woche vor uns in Essen aufgebrochen waren und auch auf dem Weg zum Königssee bzw. nach Salzburg waren.
Beim freundlichen Wirt des Biergartens konnte ich dann noch mal meine Trinkflaschen am Wasserhahn auffüllen und es ging wieder weiter.

Leider wurde es wieder etwas dunkler und ein Gewitter zog auf.
In Großweil regnete es mittlerweile stärker und wir beschlossen eine Regenpause einzulegen.
An einer alten, stillgelegten Tankstelle haben wir gewartet bis der Regen wieder aufhörte und sind dann wieder weiter gefahren.
Nach etwa 2,5 km musste ich leider feststellen, dass ich an dem Regenunterschlupf meine Trinkflasche vergessen hatte.
Da etwa nur noch 6 km bis Kochel am See zu fahren waren, fuhren Hermann und Jürgen bereits voraus, um eine Unterkunft in Kochel zu suchen. Ich radelte zurück, holte die Flasche und fuhr ebenfalls nach Kochel.

Kochel, das auch 2-Seenland ( Kochelsee und Walchensee ) am Herzogstand genannt wird ist besonders bekannt durch den hünenhaften Schmied von Kochel und des Malers Franz Marc, der auch in Kochel lebte.
Wir hatten Glück und fanden eine superschöne Unterkunft mitten in Kochel am See. Das Landhotel Herzogstand hatte ein wunderschönes 3-Bett Zimmer mit einem sehr schönen und hellen Bad für uns. Rechtzeitig im Trockenen fing es draußen wieder an zu gewittern und zu regnen. Da wir die Tage vorher uns abends nur mit Fleisch ernährten, hatten wir uns diesmal alle drei für Kässpatzen entschieden. Köstlich.


Resume:
Heute konnte ich viele Fotos von der Tour schießen. Eine der tollsten Radetappen bisher und immer mit Blick auf die Alpen und durch die wunderschöne Natur.
Es waren auch heute nicht so viele starke Steigungen zu bewältigen.
Jürgen verlor seine Schildkappe heute nur etwa gefühlte 138-mal :
Die Unterkunft war wieder mal zu empfehlen. Eine freundliche Bedienung, das Essen und die Zimmer waren prima.

Unterkunft:
Landhotel Herzogstand
Herzogstandweg 3
82431 Kochel am See

Abfahrt in Nesselwang: 09:00 Uhr
Ankunft in Kochel am See: 17:45 Uhr
Fahrzeit: 5:31:39 Std.
101,28 km (106,78 km mit verlorener Flasche)
Durchschnitt: 19,2

Bisher insgesamt 215,97 km gefahren.

Montag, 08.06.09
Leider war ich heute Nacht des Öfteren wach. Ab etwa 03:00 Uhr fing es wieder ganz fest zu regnen an. Beim Aufstehen um 07:00 Uhr regnete es immer noch. Ich stand am Fenster und las die Schrift gegenüber des Nachbars: Gästeschießen (Luftgewehr, Kleinkaliber). O Gott, wird hier in Kochel auf die Gäste mit Kleinkaliber geschossen? Ja, trotz Regens war der Humor nicht verflogen:.
Nach dem Frühstück waren wir um kurz nach 09:00 Uhr an den Rädern. Genau wie am Vortag, hörte der Regen pünktlich zur Abfahrt wieder auf.

Von Kochel aus sind wir die Bundesstraße bis Benediktbeuren gefahren, da diese ohne große Steigungen und auch direkt verlief. Durch das ehemals kurfürstlich-bayerische Hofbad Bad Heilbrunn geht es zwischen Blomberg (1248 m) und Stallauer Weiher hindurch in Richtung Bad Tölz. Vorher noch an dem lustigen Ort "Nirwana" vorbei. Ja, irgendwie waren wir hier im Nirwana, aber in einem Tollen und schon war Bad Tölz in Sicht.
Die Isarstadt bezaubert durch ihre historische Marktstraße und die farbenprächtigen Malereien mit biblischen Motiven an den schmucken Häusern.

Als Jürgen zufällig denkt, seinen Schwager zu sehen, ist er es wirklich. Welch ein Zufall.
Er macht mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar zufällig auch eine Radtour über mehrere Tage. Nach einem Plausch und ein paar Fotos geht es dann weiter. Leider finden wir den Radweg nicht so recht und ein paar Bauarbeiter können uns auch nicht wirklich weiterhelfen. Aber wir finden dann wieder die Richtung und machen uns auf den Weg nach Gmund am Tegernsee.

Über Feldwege und Nebenstraßen geht es die ganze Zeit auf und ab.
Nach Marienstein geht es nun steil nach oben geradezu auf einen Golfplatz. Puh, endlich oben. Aber was ist denn jetzt los? Wir werden von zwei Jungs mit Funkgeräten aufgehalten und dürfen nicht weiter fahren. Etwa 50 m vor uns wurde gerade eine Szene der Fernsehserie "Rosenheim Cops" gedreht. Die Jungs waren froh, als die Szene im Kasten war, denn soviel "dumm Gebabbel" sind sie bestimmt nicht gewohnt. Nachdem wir die Jungs dann fotografiert hatten und sie als Hauptdarsteller ausgewiesen hatten, fuhren wir dann steil bergab zum Tegernsee.

In Gmund am Tegernsee haben wir wieder unsere Radlerfreunde aus Essen getroffen und kurz geschnackt. Vor dem Rathaus haben wir uns eine Mittagspause mit Wurst und Käse gegönnt.
Wir sagen dem Tegernsee auf Wiedersehen und treten kräftig in die Pedale, um möglichst bald unser nächstes Ziel vor Augen zu haben - den Schliersee. Der Weg dahin ist recht anstrengend, aber wunderschön. Wir durchqueren wieder 3 Kuhgatter und fahren eine lange Zeit im Wald. Hier sind auch teilweise starke Steigungen auf Schotterwegen zu überwinden.

Ich möchte noch eins vorwegnehmen. Jürgen hat heute nicht ein einziges Mal seine Kappe verloren. Da war er nun - der Schliersee. Aber hoppla, jetzt hatten wir uns doch tatsächlich verfahren. Aber zum positiven. Kurz vorher, muss wohl das Radschild gewesen sein und wir sind geradeaus in einen Biergarten, der direkt am Ufer des Schliersees lag, gefahren. Na den Prost. Solche Verfahrer könnten ruhig öfters vorkommen:.

Jetzt ging es in Richtung Fischbachau und Hundham. Diese Orte haben wir vorher noch nie gehört. Von Hundham sind wir allerdings bis Bad Feilnbach am Wendelstein wieder die Bundesstraße gefahren. Wau, was für eine Abfahrt. Es ging etwa 3 km (davon 1,5 km mit 14 %) den Berg runter. Ich hatte teilweise über 60 km/h auf dem Tacho. Hermann und Jürgen schossen den Berg noch schneller runter. Gut, mein Ziel war ja auch der Königssee und nicht die Klink links der Isar :
Auf der ganzen Strecke hat uns kein Auto überholt. Die konnten auch nicht schneller fahren. Kurz vor Altenmarkt, über die Isar, haben wir dann den Isar-Radweg gekreuzt und sind weiter in Richtung Rohrdorf und Achenmühle gefahren.
Vorher haben wir natürlich in Altenbeuern einen Zwangsstopp eingelegt.
Die Flüssigkeitsreserven im Körper waren aufgebraucht und wir mussten das irgendwie in einem wunderschönen Biergarten mit Radler wieder ausgleichen.
Der Radweg ab Achenmühle bis Frasdorf hat einen Vor- und einen Nachteil.
Der Vorteil: es ist eben und absolut keine Steigung auf der Strecke.
Der Nachteil: der Radweg ist immer parallel der Autobahn A8. Teilweise ist der Autolärm recht laut und Jürgen konnte sogar die Abgase schnuppern.

In Frasdorf war dann Schluss für heute.
Die Unterkunft und das Abendessen waren nicht der Reißer, deshalb möchte ich diesmal keine Werbung für die Unterkunft machen. Der Koch allerdings, persönlich, war sehr nett und setzte sich an unseren Tisch, nachdem wir alles wieder ausgebrochen hatten. Quatsch, Späßle gemacht. Das Essen blieb drin :
Der Wirt schaute die weitere Strecke auf der Karte an und fragte uns, warum wir nicht bis zum Königssee die "alte deutsche Alpenstraße" fahren? Wäre landschaftlich schöner und auch radtechnisch gut zu fahren. Da wir bereits über 50 km herausgefahren hatten und Jürgen sich in dieser Gegend etwas auskannte und wir auch keine Lust hatten neben der A8 zu fahren, beschlossen wir den Tipp des Wirtes zu befolgen und die Strecke zu ändern.

Ich möchte eines vorwegnehmen. Leider kann ich landschaftlich den weiteren offiziellen Verlauf des Bodensee-Königssee-Radweges nicht beurteilen. Möglicherweise wäre die weitere Tour hier auch traumhaft gewesen. Nur so am Rande.
Allerdings war der Tipp des Wirtes der Hammer! Wenn auch die Tour nun oftmals auf der Bundesstraße verlief. Dazu später mehr.


Resume:
Es war heute wiederum eine landschaftlich tolle Etappe. Bad Tölz ist schon eine beeindruckende Stadt und der Tegern- und Schliersee sind sehr sehenswert.
Es waren heute wieder einige starke Steigungen zu bewältigen.
Das Wetter blieb trocken und ab und zu schaute die Sonne heraus, was so zum Rad fahren perfekt ist.


Abfahrt in Kochel am See: 09:10 Uhr
Ankunft in Frasdorf: 18:45 Uhr
Fahrzeit: 6:09:43 Std.
110,22 km
Durchschnitt: 17,8

Bisher insgesamt 326,19 km gefahren.

Dienstag, 09.06.09
Das Gasthaus ist schon relativ nah an der Autobahn und ich habe die Nacht über öfters die Autos gehört. Habe aber gut geschlafen.
Das Frühstück war normal, nicht der Reißer, aber ausreichend.
Kurz nach 09:00 Uhr saßen wir dann wieder im Sattel und radelten los. Wie der Koch uns beschrieben hatte, änderten wir die Route und fuhren erst nach Aschau im Chiemgau, nach Sachrang und immer Richtung Grenze Österreich.
Der Weg lief teilweise auf der Bundesstraße, aber zum größten Teil auf einem separaten Radweg neben der Straße.
Die Aussicht auf die Berge war schon toll.

Am Schild "Ösiland" bzw. "Österreich" haben wir einen kleinen Halt gemacht, um ein paar Fotos zu schießen. Hermann hat auch gleich das Begrüßungsgeld von 5 Euro gefunden, was wir dann später in flüssigen Hopfensaft umsetzten.
Jetzt ging es den Niedernberg in die Ortschaft Niederndorf am Inn hinunter. Wir hatten wieder Geschwindigkeiten von 60 km/h und höher drauf. Eine geile serpentinartige Straße schlängelte sich ins Tal herunter. Was für ein Spaß. Das Wetter war wieder super. Nicht besonders warm, aber trocken. Ideal.

Kurz vor Niederndorf dann links weg in Richtung Weichsee. Auf der ganzen Strecke ab kurz nach Sachrang hat man einen genialen Blick auf den "Wilden Kaiser". Ich möchte wieder mal vorweg nehmen, dass wir Sissi und Franz nicht gesehen haben. Auf Radwegen oder auf ruhigen Landstrassen ging es immer am "Wilden" aber wirklich am ganz "Wilden Kaiser" entlang. Es ging direkt am Ufer des Weichsees entlang. Der See ist nicht besonders groß, allerdings merkte man hier schon, dass es ein Tourismusgebiet ist.

In Kössen haben wir an einem Lebensmittelmarkt halt gemacht und uns noch mal mit Wurst, Käse und Brötchen eingedeckt. Ein älterer deutscher Urlauber war ganz fasziniert von uns und wollte ein wenig über die Tour wissen, was wir gerne bereitwillig erzählt haben.
Nun wurde es aber wieder Zeit in die Heimat nach Deutschland zu fahren.

In Reit im Winkel, auf deutschem Boden, haben wir den nächsten Halt beim "Kuhstall" gemacht. Das Lokal von Margot und Marianne Hellwig. Nach ein paar Fotos sind wir aber dann wieder weiter gefahren, da wir Angst hatten, die beiden Geschwister könnten doch noch auftauchen und das singen anfangen. Das Frühstück sollte ja drin bleiben. :

Die wunderschöne Tour ging weiter zum Seegatterl und am Fuße der Winkelmoos-Alm vorbei, in der Rosi Mittermaier und Christian Neureuther wohnen.
Wir fuhren an zwei wunderschönen und klaren Gebirgsseen vorbei. Der Weitsee und der Mittersee. In Lödens hatten wir dann einen schrecklichen Durst und wir fanden einen schönen Biergarten an der Strasse. Die Bedienung hatte alles was man sich unter einer schönen bergigen bayerischen Aussicht vorstellen kann. Das war Bayern:. Ich war fast soweit 3 Milch zu bestellen, aber der Durst hat dann doch über die Aussicht gesiegt und wir tranken halt mal wieder Radler.

Wir fuhren weiter nach Ruhpolding und bestaunten die dortige Skisprungarena am Biathlon Leistungszentrum. War schon sehr beeindruckend. In Inzell angekommen machten wir einen Besuch im Eisstadion, in dem Anni Friesinger normalerweise ihre Runden dreht. Gut, nicht im Sommer, denn da ist weit und breit kein Eis zu sehen, sondern nur Beton.

Jetzt fuhren wir den Salinenweg, an dem Hans Reiffenstuel 1617 bis 1619, die "erste Pipeline der Welt" von Reichenhall nach Traunstein gebaut hat, zum Anwesen Frau Baueregger (Scharmannanwesen) bei der Jürgen schon einige Male früher übernachtet hatte.
Kurz noch ein Spaziergang über den Gletschergarten und auf Schotter bergab ins Tal. Leider hat Hermann bei diesem Abschnitt seine coole Schönwetterbrille verloren.

Theoretisch hätten wir bis Schönau durchfahren können, aber wir wussten zum einen nicht, ob die Zimmer in der gebuchten Pension schon frei waren und zum anderen konnten wir uns auch Zeit lassen.
In Schneitzelreuth/Weißbach haben wir dann den Gasthof & Pension Alpenland gefunden. Das Besitzerpärchen und die Bedienung waren sehr freundlich und das Essen schmeckte vorzüglich. (ich hatte ein Straußensteak mit Pommes).
Da wir schon platt von der Tour waren, gingen wir recht früh in die Zimmer.
An Schlafen war aber leider nicht zu denken. Eine kleine Feier schien sich draußen, genau vor meinem Zimmer, abzuspielen. Leider genau unter meinem Fenster.

Es donnerte und ein Gewitter zog auf. Um 22:30 Uhr fing es an, wie aus Kübeln zu regnen.
Endlich löste sich die Gesellschaft auf und der helle Strahler, genau unter meinem Fenster, wurde gelöscht.
Jetzt bekam der Ausdruck "Fliegender Holländer" noch seine reale Bedeutung. Der Wirt wurde entweder über einen Stuhl oder in einem Stuhl in die Knie gezwungen. Es tat einen Schlag und ein lautes Gelächter folgte.



Resume:
Landschaftlich war es heute eine beeindruckende Tour die über Österreich wieder nach Deutschland führte. Der "Wilde Kaiser" war der Höhepunkt. Das Wetter war bewölkt, aber am Tage blieb es trocken und war somit ideales Radelwetter. Heute konnte ich wieder viele schöne Fotos machen. Die Unterkunft war witzig und ist zu empfehlen.

Unterkunft:
Gasthof & Pension Alpenland
Stabach-Eck 4
83458 Schneitzelreuth/Weißbach


Abfahrt in Frasdorf: 09:05 Uhr
Ankunft in Weißbach: 16:00 Uhr
Fahrzeit: 4:52:28 Std.
84,1 km
Durchschnitt: 17,2

Mittwoch, 10.06.09
Das Frühstück war gut und nachdem wir noch einige Bilder gemacht hatten, ging's auch schon wieder los. Heute konnten wir uns Zeit lassen, da wir nur noch etwa 35 km zu fahren hatten. Es war nass, aber es regnete nicht mehr.

Wir fuhren in Richtung Ramsau immer der alten deutschen Alpenstrasse nach. Erst dem Schwarzbach entlang und am Taubensee vorbei. Am Fuße eines Berges stand ein LKW Fahrer und rief uns zu, dass es hier recht steil hoch geht. Aber es half ja nichts, wir mussten ja hoch.
Es ging in 12 %, 6 km den Berg hoch. Fast oben, legten wir eine kleine Pause ein. Es hatte leicht angefangen zu tröpfeln, aber es wurde nicht stärker. Den letzten Rest schafften wir dann locker. Wir waren ja auch noch ausgeruht.

Jetzt ging es nur noch abwärts, der Saalach entlang, bis Berchtesgaden und an Schönau vorbei. Heute sind wir die meiste Zeit direkt auf der Bundesstrasse gefahren. Es war aber kaum Verkehr.

Jetzt lag der Königssee vor uns. Wir setzten uns auf eine Bank und genossen das Panorama. Die letzte Zwischenmahlzeit (wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen) am See schmeckte toll, auch deshalb, weil wir wussten das wir den Weg gesund und mit viel Freude geschafft hatten und weil wir endlich bald wieder unsere Familien sehen konnten.
Noch ein paar Fotos und zurück nach Unterschönau in die Pension Spessart.

Abfahrt in Weißbach: 09:05 Uhr
Ankunft am Königssee: 11:20 Uhr
Fahrzeit: 1:57:36 Std.
33,89 km
Durchschnitt: 17,3

Auf dem Weg zurück vom See hoch saß Petra und Michael Kunkel mit Kindern auf einer Bank. Was für ein Zufall.
Nach kurzem Fragen haben wir die Pension Spessart gefunden und uns erstmal wieder mit Radler bei Dorothee erfrischt. Auf der Terrasse hatten wir einen super Blick auf den Kehlstein (1837m) mit dem Kehlsteinhaus, den hohen Göll (2522m) und dem Jenner (1874m).

Abfahrt in Weißbach: 09:05 Uhr
Ankunft in Schönau (Pension): 12:15 Uhr
Fahrzeit: 2:17:33 Std.
38,0 km
Durchschnitt: 16,5

Gesamt-Resume:

Mit nur einem Tag Regen können wir zufrieden sein. Es war wohl der schönste Naturradweg, den wir bisher gefahren sind. Die Abweichung ab Frasdorf entlang der "alten deutschen Alpenstraße" war auf jeden Fall eine Bereicherung der Tour.
Alle Steigungen haben wir recht sportlich genommen und wurden keineswegs in die Knie gezwungen.
Freilich war es auch kein Spaziergang.
Die Tour haben wir recht locker genommen und der Spaß und das "dumm Gebabbel" stand immer im Vordergrund, was auch die vielen Biergartenbesuche wieder spiegelt.
Über die Unterkünfte können wir uns keineswegs beklagen, deshalb haben wir gerne, bis auf eine Ausnahme, alle Herbergen namentlich erwähnt, die wir mit bestem Gewissen empfehlen können.

Wir sind alle gesund und munter angekommen !

Als Nachtrag möchte ich noch die letzte Unterkunft in Schönau besonders erwähnen.
Von der Terrasse der Pension hat man den schönsten Blick auf den Kehlstein, hoher Göll und Jenner.

Haus Spessart
Dorothee Schustek
Hanauer Weg 24a
83471 Schönau am Königssee


Gesamt-Route:
- 1. Tag, Anreise nach Lindau - Eglofstal / Fahrzeit: 2:11:34 Std. / 35,38 km
- 2. Tag, Eglofstal - Nesselwang / Fahrzeit: 4:27:46 Std. / 79,31 km
- 3. Tag, Nesselwang - Kochel am See / Fahrzeit: 5:31:39 Std. / 101,28 km
- 4. Tag, Kochel am See - Frasdorf / Fahrzeit: 6:09:43 Std. / 110,22 km
- 5. Tag, Frasdorf - Weißbach / Fahrzeit: 4:52:28 Std. / 84,10 km
- 6. Tag, Weißbach -Königssee/ Fahrzeit: 1:57:36 Std. / 33,89 km

Gesamtfahrzeit: 25,2 Stunden
Gesamt-km: 444,2 km

 
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